Bitter Moon

Eine Kritik von Taxi Driver

Filmdaten
Deutscher Titel Bitter Moon
Originaltitel Bitter Moon
Produktionsland Großbritannien, Frankreich
Originalsprache Englisch, Französisch
Erscheinungsjahr 1992
Länge 138 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Roman Polański
Drehbuch Roman Polański,
Gérard Brach,
John Brownjohn
Produktion Roman Polański,
Alain Sarde,
Timothy Burrill
Musik Vangelis
Kamera Tonino Delli Colli
Schnitt Hervé de Luze
Besetzung
  • Hugh Grant: Nigel Dobson
  • Kristin Scott Thomas: Fiona Dobson
  • Emmanuelle Seigner: Mimi Bouvier
  • Peter Coyote: Oscar Benton
  • Victor Banerjee: Mr. Singh
  • Sophie Patel: Amrita Singh
  • Stockard Channing: Beverly

Handlung:

Das britische Ehepaar Fiona und Nigel unternimmt eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer nach Indien, wo es den querschnittsgelähmten Amerikaner Oscar und seine Frau, die Französin Mimi, kennenlernt. Nigel scheint sich dabei für die attraktive Mimi zu interessieren. Oscar lädt Nigel daher am Abend in seine Kabine ein, wo er ihm die Geschichte der Beziehung mit seiner Frau erzählt:

Oscar ist nach Paris gezogen, um sich nach mehreren Misserfolgen als Schriftsteller zu etablieren. Eines Tages trifft er bei einer Busfahrt auf Mimi; nach einiger Zeit findet er sie in einem Restaurant wieder, wo sie als Kellnerin arbeitet. Die beiden beginnen eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, die für Oscar zunehmend langweilig und schließlich sogar zur Belastung wird. Um dem entgegenzuwirken, versuchen es die beiden in ihren Liebesspielen auch mit Bondage und Sadomasochismus. Als Oscar sich von ihr trennt, kehrt Mimi dennoch zu ihm zurück, sie beschwört ihn, dass sie ohne ihn nicht leben könne und um jeden Preis bei ihm bleiben wolle. Oscar willigt ein, behandelt sie aber schlecht und demütigt sie in aller Öffentlichkeit, um sie wieder loszuwerden. Als sie von ihm schwanger wird, macht er ihr klar, dass er ein schlechter Vater wäre. Mimi lässt eine Abtreibung vornehmen. Als sie genesen ist, schenkt ihr Oscar eine gemeinsame Flugreise in die Karibik, verlässt das Flugzeug jedoch kurz vor dem Start wieder.

Oscar stürzt sich ins Pariser Nachtleben und hat über die folgenden zwei Jahre zahllose One-Night-Stands, bis er bei einem Verkehrsunfall verletzt wird. Mimi ist inzwischen zurückgekehrt und besucht ihn überraschend im Krankenhaus. Sie stürzt den mit einem gebrochenen Bein fixierten Oscar aus dem Bett, so dass er von der Hüfte abwärts gelähmt ist. Oscar sitzt nun im Rollstuhl und ist ganz auf ihre Hilfe angewiesen. Mimi beginnt nun damit, sich an ihm zu rächen. Zwischen ihnen entwickelt sich ein Machtkampf, wobei die Macht-Ohnmacht-Spiele bisweilen auch Tabugrenzen überschreiten, etwa ein Liebesakt von Mimi in Hörweite von Oscar. An seinem Geburtstag, an dem er von Selbstmordgedanken geplagt ist, bekommt er von Mimi eine Pistole geschenkt. Oscar und Mimi scheinen trotz allem aufeinander angewiesen zu sein und heiraten schließlich.

Fiona und Nigel, zunächst nur Zuschauer, werden zunehmend miteinbezogen. Nigel scheint sich trotz der Erzählungen und der Warnungen von Oscar inzwischen in Mimi verliebt zu haben und tanzt mit ihr auf einer Silvesterparty. Fiona, die von Oscar herbeigeholt wurde, beobachtet die Szene. Sie ist von Nigel enttäuscht und tanzt nun selbst mit Mimi, wobei sie sich näherkommen. Als es auf See zunehmend stürmisch wird, endet die Party vorzeitig. Fiona verlässt die Feier zusammen mit Mimi. Nigel zieht sich frustriert in seine Kabine zurück, um sich zu betrinken. Als er später alleine aufwacht, schaut er besorgt nach Fiona. Er findet Fiona in Oscars Kabine, wo sie nackt neben Mimi schläft. Oscar erzählt ihm, dass er den beiden Frauen zugeschaut habe, während sie miteinander leidenschaftlichen Sex hatten. Nigel wird wütend und greift Oscar an die Kehle, doch der richtet eine Pistole auf ihn. Oscar lässt von Nigel ab, schießt mehrmals auf die schlafende Mimi und tötet sich anschließend selbst durch einen Schuss in den Mund. Als die beiden Leichen aus dem Schiff getragen werden, umarmen sich Fiona und Nigel, erschüttert von dem Vorfall.

Kurzkritik:

Kein Meisterwerk. Eine total bescheuerte Handlung in der ein Mann seine Freundin emotional missbraucht und sich daraus eine Abhängigkeit entwickelt infolgedessen Sie Ihn zum Krüppel macht um Ihn dann anschliessend seelisch zu quälen. Selten so einen Schwachsinn gesehen!

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