White House down

Filmdaten
Deutscher Titel White House Down
Originaltitel White House Down
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2013
Länge 131 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
JMK 12
Stab
Regie Roland Emmerich
Drehbuch James Vanderbilt
Produktion Roland Emmerich,
Brad Fischer,
Larry J. Franco,
Laeta Kalogridis,
Harald Kloser,
James Vanderbilt
Musik Harald Kloser,
Thomas Wander
Kamera Anna J. Foerster
Schnitt Adam Wolfe
Besetzung
  • Channing Tatum: John Cale
  • Jamie Foxx: James W. Sawyer
  • Maggie Gyllenhaal: Carol Finnerty
  • Jason Clarke: Emil Stenz
  • James Woods: Martin Walker
  • Richard Jenkins: Eli Raphelson
  • Joey King: Emily Cale
  • Michael Murphy: Alvin Hammond
  • Jimmi Simpson: Skip Tyler
  • Lance Reddick: General Caulfield
  • Rachelle Lefèvre: Melanie
  • Matt Craven: Agent Kellerman
  • Jake Weber: Agent Hope
  • Jackie Geary: Jenna
  • Peter Jacobson: Wallace
  • Barbara Williams: Muriel Walker
  • Kevin Rankin: Carl Killick
  • Garcelle Beauvais: Allison Sawyer (First Lady)
  • Falk Hentschel: Motts
  • Patrick Sabongui: Bobby

Handlung:

Der U.S. Capitol Police Officer John Cale, der für den Sprecher des Repräsentantenhauses Eli Raphelson arbeitet, hat sich vergeblich bei seiner ehemaligen Schulkameradin, der Secret-Service-Agentin Carol Finnerty, um einen Job als Personenschützer für den US-Präsidenten James W. Sawyer beworben. Seiner elfjährigen Tochter Emily, die ihn bei seinem Vorstellungsgespräch begleitet, möchte er im Anschluss zumindest eine Besichtigungstour durch das Weiße Haus in Washington, D.C. bieten. Derweil wird das Weiße Haus von einer schwerbewaffneten paramilitärischen Einheit unter der Führung von Emil Stenz angegriffen, die sich als Kinotechniker unter dem Vorwand eingeschlichen haben, eine Surroundanlage zu installieren. Um ein Ablenkungsmanöver zu starten und die Einsatzkräfte andernorts zu binden, sprengen sie die Kuppel des drei Kilometer entfernten Kapitols, wobei diese völlig zerstört wird. Mit Hilfe von Martin Walker, der Chef des Secret Service ist und in einer Woche in den Ruhestand gehen soll, bringen sie das Weiße Haus unter ihre Kontrolle. Ihr vorgebliches Ziel ist es, 400 Millionen US-Dollar in Bargeld zu erpressen, die in der US-Notenbank lagern.

Cale trifft auf der Suche nach seiner Tochter, die auf dem Weg zur Toilette war, auf den Präsidenten und kann nun unter Beweis stellen, dass er doch als Bodyguard geeignet ist. Gemeinsam versuchen sie, den Eindringlingen im Weißen Haus zu entkommen und Cales Tochter mit weiteren Geiseln aus deren Händen zu befreien. Nachdem mehrere Schießereien und Explosionen auf dem Gelände registriert wurden, geht der Generalstab vom Tod des Präsidenten aus. Als dessen Nachfolger wird Vizepräsident Alvin Hammond vereidigt, der sich mit der Air Force One auf dem Weg nach Washington befindet. Die Eindringlinge haben mit Unterstützung des Computerspezialisten Skip Tyler die Firewalls des NORAD-Systems geknackt und schießen die Air Force One mit einer aus einem Silo gestarteten Rakete ab, wobei alle Passagiere getötet werden. Als Nachfolger Alvin Hammonds wird nun Eli Raphelson zum Präsidenten ernannt. Cale und Sawyer schlagen sich zwischenzeitlich zur gepanzerten Präsidentenlimousine durch und versuchen, das Gelände zu verlassen, werden jedoch durch schweren Beschuss daran gehindert. Drei Black Hawk-Hubschrauber mit Delta Force-Soldaten, die das Gebäude stürmen sollen, werden frühzeitig entdeckt und mit Flugabwehrraketen abgeschossen.

Um Cale und Sawyer zur Aufgabe zu bewegen, droht Walker damit, Emily im Oval Office zu töten, worauf sich Sawyer ergibt. Es stellt sich heraus, dass Sicherheitschef Walker schwer an Krebs erkrankt ist und sein eigentliches Motiv darin besteht, sich für den Tod seines Sohnes zu rächen, der Soldat war und bei einer geheimen Mission im Iran ums Leben kam. Nun will Walker 24 Atomraketen aus einem U-Boot auf den Iran abfeuern. Er schlägt Sawyer bei einem Handgemenge bewusstlos und nimmt dessen Hand, um die Abschusscodes mittels eines Scanners zu bestätigen. Um einen Dritten Weltkrieg zu verhindern, ordnet Raphelson nun die Bombardierung des Weißen Hauses durch drei F-22-Raptor-Kampfjets an. Cale kämpft sich inzwischen zum Oval Office durch und schafft es schließlich, Stenz mit einem Gürtel aus Handgranaten in die Luft zu sprengen. Sawyer erlangt sein Bewusstsein wieder und versucht, Walker am Abschuss der Atomraketen zu hindern, wird jedoch von ihm niedergeschossen. Als Walker erneut versucht, den Abschuss einzuleiten, bricht Cale mit einem schweren SUV durch die Wand in das Oval Office und erschießt Walker in letzter Sekunde mit einer Minigun. Cale eilt Sawyer zu Hilfe, dessen Taschenuhr Walkers Kugel abgefangen hat. Sie sprechen sich ab, Sawyers Überleben vorerst zu verheimlichen.

Inzwischen sind die F-22-Raptor im Anflug, und Emily stürzt, die Präsidentenflagge vor sich schwingend, vor das Gebäude und verhindert so im letzten Moment den Abwurf der Bomben, da die Piloten beim Anblick des Mädchens eigenmächtig den Angriff abbrechen. Kurz darauf trifft Raphelson mit einem Hubschrauber ein. Carol Finnerty hat inzwischen herausgefunden, dass Raphelson an dem Komplott beteiligt war. Cale stellt ihn zur Rede und wirft ihm die Übermittlung der Abschusscodes auf Walkers Pager vor. Er bringt Raphelson dazu, in Gegenwart der Anwesenden seine Beteiligung zuzugeben, die der Waffen-Lobby durch einen Krieg ein lukratives Geschäft verschafft hätte. Schließlich taucht Sawyer auf, lässt Raphelson verhaften und kündigt an, dass dieser seine Freunde bald im Gefängnis wiedersehen werde.

Als Sawyer den Marine One-Hubschrauber besteigt, fordert er Cale auf, ihn als sein persönlicher Bodyguard zu begleiten. Cale, Emily und Carol fliegen, auf Wunsch des Präsidenten, vom Kapitol aus im Tiefflug über das Gewässer des Reflecting Pools auf das Lincoln Memorial zu und verschwinden dann in der Ferne.

Kurzkritik:

US Präsident Jamie Foxx kriegt Ärger mit Erperssern die das Capitol und das Weisse Haus in Schutt und Asche legen. Zum Glück ist der nicht-eingestellte Fast-Secret-Service-Agent Channing Tatum zur Stelle und rettet Ihm den Arsch. Ein bisschen Kitsch, ein wenig Bombast-Effekte, ganz viel Patriotismus, eine Love-Story, ein US-Präsident und zack: Wir haben einen typischen US-Retortenfilm bei dem es heisst: Kopf aus, Kino an. So macht das Spaß!

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